Rezension

The Thermals

Now We Can See


Highlights: We Were Sick // Now We Can See // You Dissolve
Genre: Indie-Rock // Power-Pop
Sounds Like: Pavement // Guided By Voices // Pixies // Weezer

VÖ: 03.04.2009

Hallo, wir sind die Thermals. Wir sind ein Alternative/Indie/Punk-Trio. Wir leben in Portland, Oregon. Ihr wisst schon; die Stadt, in die alle Eure Freunde ziehen, um sich unter dem Einfluss der Bong künstlerisch auszutoben, wenn sie nicht gerade in einem der 1000 Coffee Shops Lattes schlürfen. Wir heben nette Nachbarn. The Shins, Modest Mouse, The Decemberists, The Jicks, The Blow, Blitzen Trapper, Menomena... Ihr könnt uns jeden Moment unterbrechen. Was jedoch nicht unterzukriegen ist, ist die Unglaublichkeit der Indie-Rock-Szene in Portland, zu der wir uns mit stolz geschwellter Brust zählen. – hier unterbreche ich.

Erstmal: Hallo, ich bin Paul Weinreich und schreibe gerade eine Rezension für die Alternative/Indie/Punk/Elektronik/Rock/Pop/...-Seite www.helga-rockt.de. Ich lebe in Marburg, Hessen, was eigentlich nichts groß zur Sache tut, und habe mir gedacht, mit einem gigantischen Zitat aus dem Pressetext, einige Arbeit zu sparen, um so schneller auf das Wesentliche zu sprechen zu kommen. Dafür werde ich Absatz 3 verwenden.

“Now We Can See“ ist das bereits vierte Album der sympathischen drei. Wieder mal ein Volltreffer, wobei der grandiose Vorgänger „The Body, The Blood, The Machine“ nach wie vor als Meisterwerk gezählt werden sollte. Hierbei muss klar betont werden, dass man auch nicht probiert hat, ein noch besseres TBTBTM auf CD zu pressen. Wie auch? Nach eigenen Angaben ist die Zeit des Post-Pop-Punk vorbei – Post-Power-Pop dafür angesagt. Warum die Vorsilbe Post-? Weil es einfach verdammt smart klingt!

Genau wie die elf Lieder. Ich möchte einen finden, der nach ein paar Hördurchgängen nicht mindestens bei jedem zweiten Stück mitgröllt: We were sick! / We were sick at birth! ...oder auch... Liquid In, Liquid Out / It's what my life was all about / It's what my life was all about, it was all about ...wobei, am besten gleich... Oh way-ow oh-whoa-oh - das ist schließlich am einfachsten. Es sind aber auch die Details, die das alles so toll machen. Sinnbildlich dafür steht das Ein-Akkord-Klavier im famosen „You Dissolve“. Ein Stück, das mit seiner Raffinesse nah an den Übergang von Stück 2 und 3 des Vorgängers rankommt. Der war aber auch gut - meine Herren!

Paul Weinreich

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