Festival-Nachbericht

Rock Am Ring (Kaan)


Mittwoch 11:15 Uhr

Sachen sind im Auto verstaut, beim Mäcces hat man sich gerade gestärkt und ab dafür. Punkt 12 Uhr mittags kommen wir am Ring an und was sehen unsere Augen? Die Plätze gegenüber vom Haupteingang sind schon gut gefüllt - von wegen die Zeltplätze werden ab 12 Uhr geöffnet. Das ist aber auch egal immerhin bekommen wir ja unseren Platz auf A7. Kaum stehen die ersten beiden Zelte holte den geneigten Mittwochs-Anreiser auch schon das typische RaR-Wetter ein. Regen. Eiskalter Regen der sich auch noch zu einem kurzen Hagelschauer entwickelte. In den kurzen Regenpausen ließen sich aber immerhin weiter Zelte aufbauen. Nachdem die Zelte standen sollte es zur Bändchenausgabe gehen. Ab 12 Uhr sollten diese ja am Haupteingang geöffnet werden. Pustekuchen. Um 14 Uhr hieß es an der Information "Die Ausgaben werden in so ca. einer halben Stunde geöffnet". Um 14:05 hielt ein kleiner Transporter an den Ausgabeboxen und ein paar Securities mit einem Müllbeutel voller Bändchen stiegen aus. Die Securities wurden von ihrem Chef eingewiesen und standen dann 20 Minuten in ihrem Kabuff dumm rum statt einfach mal anzufangen die Bändchen auszugeben. Um halb drei hatten sie dann aber wohl doch Erbarmen mit uns und öffneten die Box mit zweieinhalb Stunden Verspätung. Zu allem Überdruß hatte die Security-Dame trotz der 5 Minuten Einweisung keine Ahnung wie man das Gerät bediente und sie die Plombe zuweit vorne einlegte und das Gerät danach nicht mehr zu öffnen war. Glücklicherweise hatte ein anderer wartender ein Taschenmesser dabei so dass ich nach 3 Minuten wieder frei war.

Donnerstag 21:00 Uhr

Nach der Ausgabe der Abinoten und den restlichen Einkäufen erreichten wir wieder das Gelände. Kein Regen - wunderbar! Das erste Bierchen auf ein wunderbares Festival getrunken und dann ging es los die Nachbarn erkunden. Wie immer waren die Leute spitze und dann zog es einen zu B9 - mal schauen ob dieser Platz wirklich ein vernünftiger Norschleifenersatz ist. Und er ist es nicht - diese Meinung wurde auch von vielen ehemaligen Nordschleif'lern vertreten. Bleibt nur zu hoffen dass die Nordschleife ab dem nächsten Jahr wieder genutzt werden kann!

Freitag 04:00 Uhr

*kurzes aufwachen* Oh, es regnet. Na toll. Hoffentlich geht das bis 14 Uhr weg.

Freitag 10:00 Uhr

Pustekuchen! Es regnet immernoch. Wenn es denn wenigstens so richtig regnen würde! Dann wär bald all der Regen unten - aber nein, es muss ja so penetranter Nieselregen sein. Typisches Rock am Ring Wetter halt. Alles sah danach aus als würde der Regen nicht aufhören wollen aber mit der ersten Band, Soil, verschwand der Regen und traute sich für den Rest des Tages nur noch selten raus. Soil lieferten eine geniale Show ab! Im Anschluß daran spielten Seether welche ich als sehr langweilig empfand. Eine Band die Nirvana covern muss damit endlich mal Stimmung aufkommt - das sagt doch alles. Aber eines muss man ihnen lassen; das Cover war echt gut und auch stimmlich sehr passend! Der Höhepunkt war das Duett mit Amy Lee von Evanescence. Bevor es zu Heliotype ging bot sich die Gelegenheit die ersten Lieder von H-Blockx zu sehen. Allerdings hatten sie schon weitaus bessere Auftritte gehabt. Bei Heliotype - der Gewinnerband vom Bandcontest auf www.ringrocker.com - waren leider nicht allzuviele Zuschauer. Dafür rockten Heliotype gut ab und auch die anwesenden Ringrocker verbreiteten eine spitzen Stimmung! Nun stand einer der Acts des Tages an! Machine fuckin' Head - die Truppe lieferte eine grundsolide Metalshow ab! Niemals in Vergessenheit geraten sollte der Prostspruch: PROUSCHT - Death-Metal-Style versteht sich! Als nun auch noch die Metallegenden Motörhead um Lemmy die Centerstage betreten sollten hielt sich die Vorfreude kaum mehr in Grenzen. Doch: Ernüchterung. Das Konzert war stinkendlangweilig bis zum Drumsolo. Dieses Solo war schier unglaublich und heizte die Menge ungemein an wodurch auch Lemmy und Co. auf touren kamen! Nach Motörhead standen nun Evanescence auf dem Plan. Sehr ungeschickt fand ich es als Amy das Mikro in Richtung des Publikums hielt und im Hintergrund der Gesang weiterging. Dies bewies, dass sie teilweise Playback spielten. Ansonsten war der Gesang stellenweise schief aber immerhin besser als letztes Jahr! Mit KoRn trat dann die Enttäuschung des Festivals an. Nach 45 Minuten Soundcheck so einen miesen Sound zu produzieren ist schon wahrlich eine Waldmeisterleistung! Der Bass war total überdreht und fetzte schon im zweiten Lied die Sicherungen raus. Auch danach wurde der Bass nicht wirklich runtergedreht. Innerhalb der ersten halben Stunde spielten die Mannen um und mit Jonathan Davis all ihre Erfolge und dümpelten dann die letzten 30 Minuten rum - einziger Lichtblock: der Auftritt mit dem Dudelsack. Aber auch das kann nicht über eine Headlinershow von gerade mal 60 Minuten hinwegtäuschen die zudem Show- und Musiktechnisch äußerst dürftig war! Also so schnell weg wie möglich um noch die letzten Lieder von Seeed aufzuschnappen! Immerhin reichte es für die letzten beiden Lieder und die Stimmung war riesig. Natürlich stellte sich daraufhin die Frage ein was man nur bei KoRn zu suchen hatte. Aber die Black-Eyed Peas die bald darauf die Alterna im Sturm eroberten machten alles wieder gut! BEP lieferten eine Wahnsinnsshow mit netten Tanzeinlagen und einem Gesangsstreit bei "Shut Up" nach welchem nicht nur der entzückenden Sängerin die Luft wegblieb! Noch im Tanzfieber ging es dann rüber zu Danko Jones um die letzten 3 Lieder mit auf den Weg zu nehmen. Grundsolider dreckiger Rock - wie zu erwarten war! Allerdings wurden später Stimmen laut, dass er genau dasselbe Konzert ablieferte wie auf seiner Clubtour schon. Nicht gerade sehr überzeugend. Den krönenden Abschluß der Nacht stellten Kaizer's Orchestra dar! Oh my gosh! Diese Jungs sind krank! Aber total genial! Mit alter Orgel, Mülleimern, Felgen und Kontrabaß (u.a.) standen sie auf der Bühne und verwandelten den Platz vor der Alterna in eine riesige Tanzfläche! Schade dass so wenige da waren - oder vielleicht war es auch gut so. Denn so waren nur Leute da denen die Musik gefiel und die nicht wie Trauerweiden in der Ecke rumstanden. Doch mit dem Ende des letzten Konzertes des ersten Tages fing auch der Himmel wieder an zu weinen. Also nichts wie so schnell zurück wie möglich und Party an den Zelten machen!

Samstag 10:00 Uhr

Der Regen hat aufgehört und die Sonne scheint! Traumhaft! Geradezu perfekt um zum Eventcenter Müllenbach zu gehen und nette Leute zu treffen. Wenn da nur nicht die Securities wären die keine Ahnung haben und einen kilometerlang zum Haupteingang des Platzes marschieren lassen damit man dann dort feststellt dass man total falsch ist und der eigentliche Weg nur 10 Minuten lang gewesen wäre. Also das muss auf jeden Fall geändert werden! Bitte gebt den Secs detailliertere Pläne damit sie armen Festivalbesuchern keine anderthalb Stunden lange Wege beschreiben! Allerdings hatten wir danach eine sehr unterhaltsame Werbetour für Helga-Rockt.de laufen. Meine Wenigkeit lief mit einem roten Helga-Rockt.de Shirt in der Hand durch die Gegend und brüllte jeden der es hören wollte oder nicht mit "Helga Rockt!" an. Also falls ich euch über den Weg gelaufen bin - meldet euch doch mal im Forum oder im Gästebuch ;)

Durch den eben genannten Zeitverlust vielen leider Lostprophets flach, aber pünktlich zu Jet fand unsere Werbetour vor der Centerstage ihr Ende. Jet haben sauber gerockt und dann ging es ab zur Alternastage um während des Konzertes von Hoobastank Autogramme der Beatsteaks abzustauben. Hoobastank waren nett anzuhören und was man an Stimmung mitbekommen hat war auch ordentlich. Danach siegte die Neugier wer sich hinter dem Namen Lazer versteckt und so verzichtete man auf Trapt und wanderte zum Talentforum. Lazer sind eine Ulk-Metalband und ziemlich abgedreht! Sollte man mal gesehen haben wenn man die Möglichkeit dazu hat! Nach Lazer standen 4Lyn auf dem Plan. Die neuen Lieder kommen wie schon die Lieder von "Neon" live einfach nicht rüber wie die Lieder der Selftitled. Deshalb ein insgesamt enttäuschendes Konzert - gerockt haben nur die alten Lieder. Dann wurde das Talentforum vom Soulfly-Klon Ektomorf gestürmt welche ordentlich rockten und die Menge zum Toben brachten! Dann wurde es Zeit zu den Beatsteaks zu marschieren. Die Beatsteaks sind nach wie vor eine derbe Liveband die es einfach drauf hat das Publikum anzuheizen. Dementsprechend war die Stimmung und die Beatsteaks haben gerockt ohne Ende! Schade dass das Konzert nach knapp 50 Minuten zu Ende gehen musste. Von Chimaira bekamen ich nur noch die letzten beiden Lieder mit - war ganz passabel. Killswitch Engage dagegen haben gut gerockt - allerdings merkte man, dass der alte Sänger durch den neuen nicht adäquat ersetzt werden konnte. Kommen wir nun zu einem weiteren traurigen Punkt des Festivals. Kommen wir zum viel zu leisen Sound der Peppers. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Konzerterlebnis an den Stellen wo der Sound laut war grandios war. Kurz und mittig hinter den Soundtürmen konnte man sich allerdings normal unterhalten und die Lautstärke war wie Zimmerlautstärke. Sehr schade, dass dies das Erlebnis so beeinträchtigte. Und wieder einmal schaffte es eine R'n'B Gruppierung über die Enttäuschung über den Centerheadliner hinwegzukommen. N*E*R*D brachten die Menge zum Feiern und weckten sehr viel gute Laune im Publikum. Pharell Williams ist ein Genie! Zeitgleich zu N*E*R*D gab es vor dem Haupteingang einen Geheimgig der Toten Hosen welche in einem LKW eine Bühne aufgebaut und ihre eigene Security mitgebracht hatten. Laut vieler Aussagen muss es dort ordentlich zur Sache gegangen sein. Naja, N*E*R*D waren wie gesagt auch spitze. Der krönende Abschluß dieses abends waren In Extremo. Sie boten den Zuschauern eine geniale Show mit sehr viel Feuerwerk. Der Höhepunkt der Show war aber als ein Fan auf die Bühne geholt wurde um die erste Strophe eines Liedes zu singen. Unglaublich was der junge Mann drauf hatte! Da blieb sogar dem In Extremo Frontmann die Spucke weg! Doch auch ein solch wunderbares Konzert muss irgendwann leider ein Ende finden und so ging es wieder zurück zu den Zelten um die Party weiterleben zu lassen.

Sonntag 11:00 Uhr

Sonnenschein und blauer Himmel! Warum konnte das Wetter nicht das ganze Wochenende so sein? Also hinein in die Klamotten und langsam warmtrinken um dann mit Static-X den besten Opener des Wochenendes zu sehen! Static-X haben auf's derbste gerockt; mehr brauch man dazu nicht zu sagen! Die Donots aus Rockcity wirkten danach eher recht enttäuschend. Da man sowieso vorhatte danach Kashmir zu sehen war das auch relativ egal. Kashmir lieferten ein wunderschönes Konzert ab wo man sich schön vor die Alterna fläzen und die Seele baumeln lassen konnte! Nach Kashmir und parallel zu The Rasmus (ziemlich mies) ging es in die Prince Area um sich bei diesem Wetter abzukühlen und schicke Unterwäsche abzustauben. Frischgewaschen ging es zu Dick Brave & The Backbeats. Die Stimmung war einfach nur gut. Dick Brave und seine Jungs verbreiteten Partylaune und man konnte ihnen förmlich ansehen wieviel Spaß sie zusammen auf der Bühne hatten - so sehr alberten sie herum! Dick Brave & The Backbeats hatten wohl wie ich nicht damit gerechnet so gut anzukommen! Aber umso schöner war es dann!

Die einzige Band im Talentforum die nicht in das Tageskonzept passte - Lambretta - waren hingegen sehr langweilig. MLK kam da mit dieser Verpflichtung zwei Jahre zu spät! Also ab dafür auf die Alternastage - Starsailor schauen. Auch sie machten den Fehler die Erfolge die sie hatten früh zu verbraten - so dass gegen Ende die Stimmung mehr und mehr sank. Dennoch war es ein gelungenes Konzert! Im Anschluß daran spielten die Sportfreunde Stiller und Wir Sind Helden. An dieser Stelle halte ich mich mal lieber etwas zurück eh ich mir Feinde mache. Ich persönlich kann mit der Musik nichts anfangen. Aber ich muss zugeben dass die Stimmung insbesondere bei den Helden verdammt geil war! Nach den Helden ging es dann zur Centerstage um den zweiten Auftritt aber ersten offiziellen Auftritt der Toten Hosen zu bewundern. Die Stimmung war typisch für Hosen Konzerte spitze und auch die Hosen selber rockten was das Zeug hielt. Nach einer Stunde aber lockte die Neugier an die Alternastage wo Ben Harper und seine Innocent Criminals spielten. Dieser Mann ist einfach ein unglaubliches Genie! Wer die Gelegenheit hat eines seiner Konzerte zu besuchen - der sollte sie nutzen! Ben Harper macht wunderschöne Musik zum träumen und in andere Welten tauchen! Genial der Mann!

Abgeschlossen wurde das Festival mit Moloko die einen klasse Auftritt hinlegten. Die Sängerin wechselte mehrfach ihre Schuhe und Kopfbekleidung um passend zu den Liedern in diverse Charaktere zu schlüpfen. Und überhaupt schien sie sich auf der Bühne zum Tier zu verwandeln - spitze! Äußerst glücklich ging es dann zurück zu den Zelten - diese Nacht aber nicht mehr allzuviel Party. Man muss ja am nächsten morgen früh raus.

Montag 10:00 Uhr

Klamotten, Zelt und was sonst noch so dazu gehört sind im Auto. Also ab Richtung Heimat!

Montag 10:45 Uhr

Geil war's! Zumindest von den Konzerten her! Die Überraschungen des Jahres: Kaizers Orchestra; Kashmir und Ben Harper. Die besten Konzerte des Jahres: Black-Eyed Peas; N*E*R*D; Ben Harper; Machine Head; Static-X; Kaizers Orchestra und Beatsteaks. Flops des Jahres: KoRn; Lambretta und Seether.

Aber wenden wir uns nun mal anderen ernsten Dingen zu die nichts mit den Konzerten zu tun haben. Den das Line-Up war genial - und viele die vorher gemeckert haben schwärmen mittlerweile. Das sagt ja alles.

Kommen wir zunächst zu den Securities. Es sind mehrfach Kommentare und Beschwerden laut geworden dass die Securities nicht ausreichend informiert darüber waren wo sich welcher Campingplatz befindet oder zentrale Anlaufstellen zu finden sind. Dies sollte eigentlich zur Einweisung gehören - oder die Securities sollten detailliertere Pläne bekommen. Jedenfalls ist es sehr unglücklich wenn jemand einen Weg von 15 Minuten haben könnte aber auf Grund der uninformiertheit der Sec's, bzw. dem nich sehr detailliertem Plan über eine Stunde laufen muss.

Desweiteren waren auch dieses Jahr wieder schwarze Schafe unter den Securities - so konnte man vor der Centerstage am Wellenbrecher Securities sehen die ankommenden Surfern die nicht schnell genug aufstanden mal eben eine mit der Faust mitgaben. Das kann doch wohl nicht sein oder? Sind die Sec's da um uns Zuschauer zuverletzen?! Oder um uns zu helfen und die Sicherheit der Fans zu garantieren?!

Kommen wir nun zum Ersatzplatz der Nordschleife: B9. War dieser Platz nun wirklich ein adäquater Ersatz für die Nordschleife? Wohl kaum. B9 war schwerer zu erreichen; B9 war abschüssig; B9 war schlammig. B9 war und ist einfach kein Ersatz für die Nordschleife. Desweiteren ist es nicht nur Abzocke 1€ pro Fahrt zu verlangen für einen Dienst der quasi als "Entschädigung" angeboten werden sollte, sondern es ist noch dreister im Falle eines notwendigen Umstieges nochmals 1€ zu verlangen obwohl es weiter in Richtung Haupteingang geht. Also 2€. Macht am Tag 4€ oder 8Mark. Erst schließt man also die Nordschleife umd Geld zu sparen, dann bietet man den Fans keinen adäquaten Ersatz und zu allem Überdruß müssen die Besucher dafür auch noch bluten. Dass solche Erlebnisse ein Festivalbesuch überschatten ist wohl gut nachzuvollziehen.

Zu guter letzt - der SMS-Service. Klar, die Idee war klasse und an sich auch hilfreich. Allerdings war er nicht immer ganz aktuell. So hieß es im Ticker A1, A2, A3, A4, A6 und A7 seien voll. A5 war zu der Zeit schon längst dicht. Kein Wunder also, dass viele Besucher die den Service abonniert hatten A5 ansteuerten und das ein großes Chaos gab. Dies ist nur ein Einzelbeispiel - es war bei mehreren Campingplätzen der Fall. Auch die Stauwarnungen kamen regelmäßig zu spät. So hieß es auf der Straße parallel zur Start/Ziel geraden würde es sich stauen. Dabei stand dort seit Stunden alles. Die Aktualität sollte also deutlich verbessert werden - nur dann ist der SMS-Service sein Geld auch wirklich wert.

Abschließend lässt sich festhalten: Das Festival war vom Line-Up her groß! Wenn auch die Headliner zu wünschen übrig ließen und der Sound auf der Alterna weitaus besser war als auf der Centerstage. Vom drumherum und den erneuten Einschränkungen her hat Rock am Ring mal wieder einen Schritt Richtung Abgrund gemacht. Wenn MLK dies nicht bald in den Griff bekommt könnte es für RaR mit der Zeit düster werden. Denn irgendwann lässt sich mit ausbleibendem Stammpublikum auch kein solches Line-Up mehr aufstellen.

Kaan Karaismail

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